- Normnummer: GB/T 3098
- Material: Kohlenstoffstahl
- Antriebswerkzeug: Innensechskant
I. Vorteile von Sechskant-Hülsen-Schrauben
Sechskant-Hülsen-Schrauben zählen zu den am häufigsten verwendeten und technisch anspruchsvollsten Verbindungselementen. Zu ihren wichtigsten Vorteilen gehören eine hohe Spannkraft, einfache Handhabung mit Sechskantschlüsseln, problemlose Montage, Eignung für praktisch alle konstruktiven Anwendungen sowie ein ästhetisch ansprechendes, gleichmäßiges Erscheinungsbild.
Anwendungen von Sechskant-Hülsen-Schrauben:
Diese Schrauben finden umfangreiche Anwendung in den Bereichen Hochgeschwindigkeitsbahn, Automobilbau, Maschinenbau, Formenbau, Elektronik und Bauwesen.
II. Vorteile und Anwendungen der Verzinkung
Galvanisierung bezeichnet die Oberflächenbehandlungstechnik, bei der Metalle, Legierungen oder andere Materialien mit einer Zinkschicht überzogen werden, um die Ästhetik zu verbessern und Korrosion zu verhindern. Die gängigste Methode ist die Feuerverzinkung.
Zink löst sich leicht in Säuren und auch in Alkalien, weshalb es als amphoteres Metall eingestuft wird. In trockener Luft verändert sich Zink praktisch nicht. In feuchter Luft bildet sich auf der Oberfläche ein dichter basischer Zinkcarbonatfilm. Zink zeigt eine schlechte Korrosionsbeständigkeit in Atmosphären, die Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff oder maritime Umgebungen enthalten. Besonders unter hochtemperatur- und hochfeuchten Bedingungen in Gegenwart organischer Säuren sind Zinkbeschichtungen stark korrosionsanfällig. Mit einem Standard-Elektrodenpotential von -0,76 V wirken Zinkbeschichtungen als anodische Schicht gegenüber Stahlsubstraten und verhindern vor allem Korrosion. Ihre Schutzwirkung hängt stark von der Beschichtungsdicke ab. Zinkbeschichtungen werden passiviert, gefärbt oder mit Aufhellern behandelt, um sowohl schützende als auch dekorative Eigenschaften deutlich zu verbessern.
Verzinken ist der Prozess, bei dem eine Zinkbeschichtung auf Stahl- oder Eisenoberflächen aufgetragen wird. Da Zink als Opferbeschichtung wirkt, schützt es das darunter liegende Stahl oder Eisen und verlängert so die Lebensdauer metallischer Bauteile.
Allerdings ist die Galvanisierung ein komplexer Prozess, der auf verschiedene Weisen durchgeführt werden kann. Es gibt unterschiedliche Arten der Galvanisierung, darunter die Feuerverzinkung und die thermische Diffusionsgalvanisierung; jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Daher ist es vorteilhaft, die verschiedenen Galvanisierungsformen zu verstehen, bevor man sie in Prototypen- oder Fertigungsprojekte einbindet.
Verzinktes Metall ist weiter verbreitet, als man vielleicht denkt. Konstruktionen wie Gebäudegerüste, Metallbänke, Balkone, Leitern und Feuerleitern können aus verzinktem Metall gefertigt werden, um eine längere Lebensdauer und angemessenen Schutz gegen Korrosion und Beschädigung zu gewährleisten. Weitere Beispiele finden sich in Automobilkomponenten und elektrischen Geräten.
Darüber hinaus können verzinkter Stahl und verzinktes Eisen in vielfältigen Fertigungsprozessen eingesetzt werden – von der Blechbearbeitung bis zur CNC-Bearbeitung – und gelten somit als eine Haupttechnik innerhalb des Fertigungssektors.
Verhinderung korrosiver Substanzen: Die Zinkbeschichtung auf verzinktem Metall verhindert, dass korrosive Substanzen das schwächere darunterliegende Grundmetall erreichen. Dadurch wird die Lebensdauer des Untergrundes verlängert, insbesondere in anspruchsvollen Anwendungen.
(1) Vorteile der Verzinkung
Rostschutz: Galvanisierung verzögert die Rostbildung erheblich.
Erzeugt eine Opferanode: Die Zinkbeschichtung wird von korrosiven Elementen aufgebraucht und schützt so das darunterliegende Metall, bis sie vollständig verbraucht ist. Selbst wenn Kratzer die Beschichtung durchdringen, wird das Zink vor dem Grundmetall aufgebraucht.
Haltbarkeit: Die durch Galvanisierung gebildete Zinkbeschichtung ist robust und langlebig und bietet typischerweise jahrzehntelangen Schutz für das darunterliegende Metall.
Kosteneffizienz: Die Galvanisierung ist ein relativ einfacher und erschwinglicher Prozess, der erhebliche Vorteile bei geringen Kosten bringt.
Bildung dicker Beschichtungen: Obwohl nicht für alle Anwendungen geeignet, liefert die Galvanisierung dickere Beschichtungen als Methoden wie die Elektroplattierung.
(2) Anwendungen der Galvanisierung
Die Fähigkeit, Stahlkorrosion zu verhindern, hat zur breiten Anwendung der Galvanisierung in zahlreichen Branchen geführt.
Eine häufige Anwendung ist verzinkter Stahl im Bauwesen: Jährlich werden Hunderttausende Tonnen verzinkter Baustahl produziert, um Gebäudegerüste, Straßenmöbel, Feuerleitern, Leitern, Balkone und ähnliche Konstruktionen herzustellen.
Verzinkter Stahl ist auch in der Automobilindustrie weit verbreitet, wo er rostbeständige Komponenten bildet, darunter einen Großteil des “Body-in-White” – das skelettartige Grundgerüst des Fahrzeugs. Stoßstangen, Querträger, Rahmen und Chassis können ebenfalls aus verzinktem Stahl gefertigt werden.
Korrosionsschutz erweist sich als ideale Funktion für den Telekommunikationssektor, wo Telefonleitungen und elektrische Schränke täglich den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Die Galvanisierung trägt dazu bei, die Lebensdauer solcher Artikel zu verlängern.
(3) Aus galvanisiertem Metall hergestellt
Galvanisierte Materialien können breit eingesetzt werden, etwa als galvanisierte Bleche, geeignet für Blechbearbeitungsprozesse wie Biegen und Stanzen, oder als galvanisierte Metallstäbe, Rohre und Stangen für Prozesse wie CNC-Bearbeitung.
Galvanisierte Materialien lassen sich oft leicht bearbeiten, da die Zinkbeschichtung weicher ist als der darunterliegende Stahl.
Verzinktes Metall lässt sich auch schweißen, doch Zink emittiert gefährliche Dämpfe, weshalb eine ausreichende Belüftung unerlässlich ist. Das Lackieren ist auf verzinktem Stahl oder Eisen nicht besonders effektiv, es sei denn, das Material wurde zuvor verzinkt.
(4) Leistungseigenschaften der Galvanisierung
Eine dicke, dichte Schicht reines Zinks bedeckt die Oberfläche von Stahlschrauben und verhindert direkten Kontakt zwischen dem Stahlsubstrat und korrosiven Lösungen, wodurch das Basismaterial der Schraube vor Korrosion geschützt wird. Unter normalen atmosphärischen Bedingungen bildet sich auf der Zinkbeschichtung eine dünne, kompakte Schicht Zinkoxid. Diese Schicht ist in Wasser kaum löslich und bietet dadurch bedeutenden Schutz für das Stahlschrauben-Substrat. Reagiert das Zinkoxid mit anderen atmosphärischen Bestandteilen zu unlöslichen Zinksalzen, wird die Korrosionsbeständigkeit noch deutlicher. Die Präsenz einer Zink-Eisen-Legierungsschicht, die sich durch ihre dichte Bindung auszeichnet, zeigt außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit in maritimen Salznebelatmosphären und industriellen Umgebungen. Dank ihrer robusten Haftung und der gegenseitigen Löslichkeit zwischen Zink und Eisen besitzt diese Schicht eine beträchtliche Verschleißfestigkeit. Aufgrund der ausgezeichneten Duktilität von Zink haftet die Legierungsschicht fest auf dem Stahlsubstrat. Folglich können feuerverzinkte Bauteile Kaltumformverfahren wie Stanzen, Walzen, Drahtziehen und Biegen durchführen, ohne die Beschichtung zu beschädigen. Nach der Feuerverzinkung werden stählerne Bauteile einer entsprechenden Glühbehandlung unterzogen, was die mechanischen Eigenschaften des Stahlsubstrats effektiv verbessert und Spannungen abbaut, die während der Umformung und beim Schweißen entstanden sind. Dies erleichtert nachfolgende Bearbeitungsvorgänge wie Drehen. Nach der Feuerverzinkung zeigen Schrauben eine helle, ästhetisch ansprechende Oberfläche. Die reine Zinkschicht stellt den duktilsten Bestandteil der feuerverzinkten Beschichtung dar und weist Eigenschaften auf, die dem reinen Zink mit ausgezeichneter Formbarkeit sehr ähnlich sind.

